Der Voralpen-Express soll Paradezug bleiben

Die Südostbahn (SOB) will, dass der Voralpen-Express auch weiterhin St. Gallen und Luzern direkt verbindet. Diesen Vorschlag hat die SOB dem Bund und den Eignerkantonen St. Gallen, Schwyz und Zürich gemacht. Es gab Kritiker, die den Voralpen-Express nur noch bis Arth-Goldau führen wollten.

Der Voralpen-Express.

Bildlegende: Der Voralpen-Express ist der Paradezug der Südostbahn. Und das soll auch so bleiben. Keystone

Thomas Küchler ist der CEO der Südostbahn. Er schwärmt von seinem Paradezug: «Wenn wir den Voralpen-Express nicht mehr direkt von St. Gallen nach Luzern verkehren lassen könnten, würde uns viel Geld entgehen.» Deshalb hat die SOB-Leitung dem Bund und den Kantonen St. Gallen, Schwyz und Zürich in diesen Tagen Post zugestellt. «Die Direktverbindung nach Luzern wollen wir unbedingt erhalten», sagt Thomas Küchler weiter. Wann der Bund und die Eignerkantone der SOB einen Entscheid fällen, ist noch offen.

Sicherheit und WC-Diskussion

In Punkto Verkehrssicherheit auf der Schiene habe die SOB ihre Massnahmen laufend ausgebaut, sagt der CEO der Südostbahn. Man habe ein neues Sicherheitskonzept eingeführt. Auf ihrem Streckennetz könne die SOB im Gegensatz zu anderen Bahnunternehmen nicht über ein Rotlicht fahren. Der Zug werde automatisch gestoppt, auch wenn ein Lokführer ein Rotlicht versehentlich missachte.

Die Diskussion über die neue Durchmesserlinie der Appenzellerbahnen, die in ihren neuen Wagen keine WCs eingeplant haben, ist auch an SOB-CEO Thomas Küchler nicht spurlos vorbeigangen: «Ich verstehe die Aufregung. WCs im öffentlichen Verkehr sind immer ein grosses Thema. Die SOB hat aber glücklicherweise genügend Platz für WCs in ihren Zügen. Und das wird auch so bleiben.»

Die grossen Pläne der Südostbahn