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Ostschweiz Die Entsorgung von Fischabfällen im Bodensee soll verboten werden

Fischabfälle dürfen grundsätzlich in Schweizer Gewässern entsorgt werden. Diese Bestimmung soll nun wieder eingeschränkt werden. Eine entsprechende Verordnungsänderungen ist derzeit in einer Anhörung.

Fischerboot
Legende: Schweizer Fischer dürfen Fischabfälle im Bodensee entsorgen. In Deutschland und Österreich ist das nicht erlaubt. SRF

Die am 25. Mai 2011 in Kraft getretene Verordnung über die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten sieht vor, dass Nebenprodukte von Wassertieren, die im Rahmen der einheimischen Fischerei auf dem Fangboot ausgeweidet werden, im Herkunftsgewässer entsorgt werden dürfen. Die Kantonstierärzte können diese Regelung nach Absprache mit der zuständigen Fischereiaufsicht auf den Ort der ersten Verarbeitung nach dem Anlanden ausweiten. Von dieser Möglichkeit haben die Westschweizer Kantone Gebrauch gemacht.

Mit der nun vorgeschlagenen Änderung soll künftig die Entsorgung von Fischabfällen im Herkunftsgewässer nicht mehr grundsätzlich erlaubt sein. Roman Kistler, Leiter der Thurgauer Jagd- und Fischereiverwaltung, begrüsst diese Änderung.

Die Verordnungsänderungen befinden sich bis am 17. April in einer Anhörung.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Frage: WAS frisst der Fisch....? uA Fisch!!! also lasst ihn die Ueberreste aus Faengen fressen.. ist ja natuerliches Futter. Allerdings sollte die "Fuetterung" nicht im Hafen erfolgen duerfen!
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  • Kommentar von Benedikt Lustenberger, Wolhusen
    Lächerlich! Wie weit will man noch Verbote machen? Zum Dienste des Staates, um Beamtenplätze zur Kontrolle zu halten??? Die paar Kilo Fischeingeweide dienen der Natur wieder als Futterquelle. Auch früher war es so! Unsere Gewässer sind eh zu sauber, so dass es an Plankton fehlt, dann an Furterfischen und schlussendlich wieder an "Speisefischen" oder Raubfischen.Aber die "Studis" wollen dies nicht wahrhaben! Denn wer sägt schon gern am eigenen Stuhlbein! Dies ist nur ein Beispiel von 1000'en!
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  • Kommentar von w. pip, züri
    Willkommen in der gelebten bürokratie lampukistans, wo man auch verstrahlten erbsenzählern in Ämtern eine ordentliche verrentung garantiert...
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