Die FDP hat keine Scheu vor Listenverbindungen

Eidgenössische Wahlen: Die FDP muss die potentielle Wählerschaft mobilisieren, so lautet die Devise von Parteipräsident Philipp Müller. Und Listenverbindungen sollen Restmandate sichern - auch in der Ostschweiz.

Die Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» lädt ein Jahr vor den eidgenössischen Wahlen Parteienvertreter zur Diskussion über das anstehende Wahljahr ein. Am Dienstag standen die Freisinnigen Andrea Caroni (AR) und Walter Müller (SG) Redaktor Philipp Gemperle Red und Antwort.

«  Keine Kantonalpartei würde sich mit den Kommunisten ins Bett legen. Aber es ist wichtig, dass wir die Restmandate möglichst holen. »

Andrea Caroni
FDP-Nationalrat AR

«  Bei der Asylrevision 2004 kamen die meisten Anträge aus der FDP, nicht aus der SVP. »

Walter Müller
FDP-Nationalrat SG

Die FDP hat heute 30 Sitze im Nationalrat, nur zwei davon sind mit Ostschweizern besetzt. Caroni rechnet bei den Wahlen 2015 mit einer Zunahme des Wähleranteils. Müller sagt fünf zusätzliche FDP-Sitze voraus, wovon drei in der Ostschweiz gewonnen werden sollen.