Die Hälfte der Fussgängerstreifen hat Sicherheitsmängel

Der Kanton St. Gallen hat in den vergangenen Monaten die rund 1400 Fussgängerstreifen überprüft, die über die St.Galler Kantonsstrassen führen. Das Resultat: Knapp die Hälfte aller Fussgängerstreifen hat Sicherheitsmängel. Hier müssen Massnahmen ergriffen werden.

Fussgängerstreifen

Bildlegende: St. Galler Kantonsstrassen: Rund die Hälfte der Fussgängerstreifen hat Sicherheitsmängel Keystone

Die Überprüfung zeigte, dass bei 684 (49%) Fussgängerstreifen Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit erforderlich sind. Bei weiteren 496 (35%) wird eine Massnahmennotwendigkeit geprüft, lediglich 221 (16%) benötigen keine Massnahmen.

Massnahmenplanung wird vorangetrieben

Bei rund einem Fünftel aller überprüften Fussgängerstreifen fehlen betriebstechnische Kriterien und deren Markierung muss in Frage gestellt werden. Diese Ergebnisse würden zeigen, wie wichtig und dringend die flächendeckende Überprüfung aller Fussgängerstreifen auf den St.Galler Kantonsstrassen war, schreibt die Staatskanzlei.

Im nächsten Schritt werden nun alle Ergebnisse durch das Tiefbauamt und die Kantonspolizei St.Gallen analysiert. Unter Einbezug der Gemeinden werden passende Massnahmen für die einzelnen Fussgängerstreifen erarbeitet. Darunter fallen die Verschiebung oder Aufhebung eines Fussgängerstreifens, Unterhaltsmassnahmen und bauliche Projekte wie eine Mittelinsel, wie Marcel John, stellvertretender Kantonsingenieur, gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz». von Radio SRF 1 erklärt.