Die Halbkantone präsentieren ihre weibliche und männliche Seite

Die beiden kulturhistorischen Museen in Appenzell und Herisau führen eine gemeinsame Ausstellung durch: «SIE und ER - 500 Jahre im Appenzellerland». In Appenzell wird das Appenzeller Mannsbild gezeigt, in Herisau werden 55 Frauen porträtiert.

Ein Priestergewand, welches im Museum ausgestellt ist.

Bildlegende: Eine Männerrolle, die im Museum Appenzell gezeigt wird: der Priester. SRF

Einer bemerkenswerten Anzahl der lange wenig beachteten Appenzeller Frauen und ihren Lebensgeschichten begegnet man bis Ende Jahr im Museum Herisau: Von der Hexe über die Handstickerin bis zur ersten Frau Landammann Marianne Kleiner. In 55 Porträts ist das Publikum eingeladen, verschiedene Frauen kennenzulernen.

Die starken, schönen, hie und da mächtigen, meist aber ganz und gar nicht durchschnittlichen Männer haben im Museum Appenzell Platz gefunden. Dort werden vor allem die Männer in Gesellschaft gezeigt, in Vereinen, Gesellschaften oder in Feuerwehren

Die Ausstellung «SIE und ER» dauert in Appenzell bis zum 29. Dezember. InHerisau sind die Frauengeschichten noch bis November 2013 ausgestellt.