Florierende Konjunktur Die Ostschweizer Wirtschaft brummt

Die Ostschweizer Wirtschaft scheint sich zu erholen. Die Auftragsbücher der Industrie sind gut gefüllt, es wird viel gebaut und auch wieder mehr eingekauft. Anzeichen für ein wirtschaftliches Wachstum. Das zeigt auch eine Studie der Credit Suisse zu den Kantonen St. Gallen und beiden Appenzell.

Luftbild St. Galler Rheintal.

Bildlegende: Die Ostschweizer Wirtschaft hat an Flughöhe gewonnen. Im Bild das St. Galler Rheintal. Keystone

Frankenschock und Exportrückgang: Es hat gerumpelt in der Ostschweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. Aber: Laut den Ökonomen der Credit Suisse stehen die Zeichen auf Erholung. Die Exporte seien überdurchschnittlich stark gestiegen, die Auftragsbücher gut gefüllt. Die Erholung der Industrie wirke sich auf die gesamte Wirtschaft aus - also auch auf den privaten Konsum, schreibt die Credit Suisse. Man gebe wieder Geld aus beim Shoppen. Auch das ein Zeichen für wirtschaftliches Wachstum.

Rege Bautätigkeit

Und es wird gebaut in der Ostschweiz - vor allem Mietwohnungen. Das könnte auch zu mehr Leerbeständen führen, warnt die Credit Suisse, und zu tieferen Mietzinsen. Anders sieht es beim Wohneigentum aus: Weil die Preise gestiegen sind, ist es für Familien schwieriger geworden – trotz tiefen Hypothekarzinsen –, ein Haus zu kaufen, schreibt die Credit Suisse in ihrer Regionalstudie.