Die Pioniere des Glarnerlands in einem Buch

Vor allem die Textilunternehmer haben Glarner Wirtschaftsgeschichte geschrieben. Sie brachten im 19. Jahrhundert den Aufschwung. Die Glarner Wirtschaftsgeschichte gibt es nachzulesen in einem neuen Buch, das vom Verein für wirtschaftshistorische Studien herausgegeben wurde.

Ein Modell mit einem Kleid aus Glarner Stoff aus dem Jahre 1963.

Bildlegende: Stoffe aus dem Glarnerland für die Haute Couture im Jahre 1963. zvg

Das Buch bringt es auf den Punkt: Glarus ist ein traditioneller Industriekanton. Auch heute ist er mit einem Anteil von über 40 Prozent nach wie vor der am stärksten industrialisierte Kanton. Die Wirtschaftsgeschichte dieses Industriekantons wird im Buch mittels drei exemplarischen Textilunternehmerfamilien dargestellt.

Spinnen, Weben, Drucken

Von Natur aus alles andere als verwöhnt, hätten es die Glarnerinnen und Glarner durch Fleiss, Unternhemergeist und Ausdauer schon früh zu ansehnlichem Wohlstand gebracht, heisst es im Buch.

Die Textilfirma Legler aus Diesbach war jahrelang Marktleader für die Jeans-Verarbeitung in Europa. Aber auch die Firmen Jenny aus Ennenda und Ziegelbrücke schrieben mit ihren Spinnerei- und Druckproduktionen Glarner Wirtschaftsgeschichte.

Der Pioniergeist lebt weiter

Bis heute schafften es Glarner Unternehmen, sich erfolgreich auf dem Weltmarkt zu behaupten, sagte die an der Buchpräsentation anwesende Glarner Volkswirtschaftsdirektorin Marianne Lienhard.