Die Raubkatze ist zurück

Der Luchs ist in der Nordostschweiz wieder heimisch. Dies ist ein Erfolg des Wiederansiedlungsprojekts Luno. Bestätigt wird dies durch ein Fotofallen-Monitoring. 15 selbständige Luchse und acht Jungtiere konnten nachgewiesen werden. Der Luchs fühlt sich in den Ostschweizer Kantonen wohl.

Ein Luchs schleicht sich an.

Bildlegende: Der Luchs fühlt sich wohl in der Ostschweiz. Keystone

Zwischen 2001 und 2008 wurden zwölf Luchse im Rahmen des Projektes Luno in die Nordostschweiz umgesiedelt, um die Ausbreitung der Art im Alpenraum zu fördern. «Das 15 Jahre dauernde Projekt entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte für die Wiederansiedlung von ausgerotteten Wildtieren», heisst es dazu in der Mitteilung weiter.

Von Dezember 2014 bis Februar 2015 führte die Koordinationsstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement Kora im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt Bafu und zusammen mit den Jagdverwaltungen der Kantone Appenzell Inner- und Ausserrhoden, St.Gallen, Thurgau und Zürich an 54 Standorten in der Nordostschweiz ein Fotofallenmonitoring durch. 15 selbständige Luchse und drei Jungtiere konnten individuell bestimmt werden.

Die St.Galler Jagdgesellschaften wiesen im vergangenen Jahr fünf weitere Jungtiere nach.

Luchse in der Schweiz

Der Luchs starb in der Schweiz während des 19. Jahrhunderts aus. Vor 40 Jahren wurde der Luchs in der Schweiz wieder angesiedelt. Seither konnte sich eine stabile Population etablieren. Dennoch gilt die Art heute noch als bedroht.

Quelle: www.kora.ch