Die SP will in der Ostschweiz Boden gutmachen

1995 eroberte die SP in den Ostschweizer Kantonen sieben Nationalratssitze. 16 Jahre später waren es gerade noch vier. Die SP verlor unter anderem ihren «traditionellen» Sitz im Kanton Glarus. Nun will die Partei wieder zulegen.

Das «Regionaljournal Ostschweiz» lädt ein Jahr vor den eidgenössischen Wahlen Parteienvertreter zur Diskussion über das anstehende Wahljahr ein. Am Dienstag standen die SP-Nationalrätinnen Barbara Gysi (SG) und Edith Graf-Litscher (TG) Redaktor Peter Traxler Red und Antwort.

«  Sich in eine Materie zu vertiefen - das ist die eigentliche Parlamentsarbeit. Leider wird vor allem Effekthascherei wahrgenommen.
 »

Barbara Gysi
SP-Nationalrätin SG, zu den weniger schönen Seiten im Parlament.

«  Mir ist wichtig, dass die SP Thurgau sowohl einen Nationalratssitz als auch einen Regierungssitz halten kann. Die Frage nach einer Kandidatur für die Regierung werde ich mir gründlich überlegen. »

Edith Graf-Litscher
SP-Nationalrätin TG und mögliche Kandidatin für die Nachfolge von Regierungsrat Claudius Graf-Schelling

Die SP will gesamtschweizerisch 20 Prozent Wähleranteil erreichen. In der Ostschweiz sieht Edith Graf-Litscher eine Chance für einen zweiten Bündner Sitz.