Die stetige Suche nach zusätzlichen Plätzen

Die Asylsituation im Kanton St. Gallen bleibt angespannt. Laufend werden neue temporäre Zentren eröffnet, andere gehen zu.

Im Kanton St. Gallen gibt es Plätze für 850 Asylsuchende, wie der Leiter des St. Galler Migrationsamtes, Jürg Eberle, gegenüber Radio SRF 1 sagt. Dies seien fast 500 mehr als noch vor einem Jahr. Trotzdem: Die Zentren seien zu 140 Prozent ausgelastet. Das Migrationsamt ist gefordert, ständig auf der Suche nach neuen Zentren. Aktuell gibt es im Kanton vier fixe Asylzentren: Bommerstein, Neckermühle, Landegg und Thurhof. Dazu kommen zahlreiche temporäre, wie beispielsweise jenes in Amden, welches seit Anfang dieser Woche in Betrieb ist.

Grosser Pot von Personen

Sobald ein neues Zentrum eröffnet wird, muss es schnell gehen. Nebst den geeigneten Räumen braucht es auch geeignetes Personal. «Wir haben einen grossen Pot von Personen, auf die wir zurückgreifen können. Aber auch viel Blindbewerbungen von Stellensuchenden», sagt Jürg Eberle. Ab und zu würden sie auch bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren anklopfen und dort nach geeigneten Personen suchen.