Die urbanen Brüche von Rorschach, Arbon und St.Margrethen

Der Wiler Geograf Matthias Loepfe hat in seiner Doktorarbeit an der Universität Freiburg die Siedlungsstruktur von Rorschach, Arbon und St.Margrethen untersucht. Seine Arbeit ist Teil des Nationalen Forschungsprogramms NFP 65 mit dem Titel «Urbane Brüche, lokale Intervention».

Zoll St. Margrethen

Bildlegende: St.Margrethen: Weder Dorf noch Stadt. Eine Studie hat die Gemeinde unter die Lupe genommen. Keystone

«Die Agglomeration ist kein Zufallsprodukt, sondern entsteht auf nachvollziehbare, systematische Weise», sagt Matthias Loepfe, der an der Universität Freiburg Geografie studierte. In den Ostschweizer Gemeinden Rorschach, Arbon und St.Margrethen seien diese «urbanen Brüche» entstanden, weil Industrieunternehmen in Konkurs gingen. «Die entstandenen Industriebrachen sind eigentliche urbane Inseln», sagt Loepfe.

Folge dieser urbanen Inseln seien Zerstückelungen in nettere und weniger nette Gegenden wie Wohn-, Einkaufs- und Industriequartiere.

Die im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 65 entstandene Arbeit zeigt weiter, dass sich die Behörden in den Ostschweizer Gemeinden Mühe geben, mit Gestaltungsplänen die entstandenen Areale vorteilhaft zu gestalten.

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