Drei Millionen für die Sanierung der Unwetterschäden

Die starken Regenfälle Anfang Juni brachten in der Ostschweiz etliche Hänge ins Rutschen. Besonders betroffen war das Appenzellerland. Die Schäden waren gross, und Appenzell Ausserrhoden steckt bis heute mitten in den Sanierungsarbeiten. Es wird mit Kosten von rund drei Millionen Franken gerechnet.

Hangrutsch im Appenzell Ausserrhoden

Bildlegende: Am 2. Juni 2013 wurden mehrere Strassen in der Ostschweiz verschüttet. SRF

Die grössten Erdrutsche ereigneten sich im Appenzeller Vorderland. Die Umfahrungsstrasse Teufen musste gesperrt werden. Die Schäden an dieser Strasse waren sehr gross und mussten sofort repariert werden.

Sanierung schreitet zügig voran

Mit den Sanierungsarbeiten der übrigen defekten Strassen und Stützmauern hat der Kanton noch zugewartet, um die alljährlichen Unterhaltsarbeiten vor den Sommerferien planmässig erledigen zu können. Nun aber steckt Ausserrhoden mitten in diesen Sanierungsarbeiten und «komme dabei zügig voran», sagt der Kantonsingenieur Urban Keller gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1.

Es wird mit Sanierungskosten von drei Millionen Franken gerechnet. Eine Million entfällt alleine auf die Sanierung der Umfahrungsstrasse Teufen. Die zweite Million gelte als Vorinvestition, sagt Urban Keller weiter, weil genau dort Rutsche passierten, wo man ohnehin in nächster Zeit hätte aus- und umbauen müssen.