Dubiose Krankenkassen-Vermittler kommen ungeschoren davon

Die Ausserrhoder Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren gegen unbekannte Krankenkassen-Vermittler eingestellt. Diese wollten im vergangenen Herbst im Namen des Kantons Appenzell Ausserrhoden Beratungsgespräche vermitteln.

Türe zum Notfallzimmer

Bildlegende: Im Ausserrhodischen hatten sich Unbekannte als Krankenkassen-Vermittler ausgegeben - kein Notfall für den Staatsanwalt. Keystone

Mehrere Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder meldeten sich beim kantonalen Gesundheitsamt, weil sie einen Anruf von einem dubiosen Krankenkassen-Vermittler erhielten. Das Gesundheitsamt hat darauf eine Anzeige eingereicht, weil der Anrufer behauptete, er agiere im Namen des Kantons.

Die Ausserrhoder Staatsanwaltschaft hat das Verfahren nun eingestellt. Man habe keine Täter ermitteln können, sagt Staatsanwalt Bruno Werlen der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz». Zudem sei anscheinend niemand zu Schaden gekommen.

Ein zweites Verfahren übergab Werlen an die Staatsanwaltschaft Zürich. Dabei geht es um einen Flyer einer Krankenkasse, auf welchem das Logo des Kantons aufgedruckt war. Dieser Flyer wurde im Kanton Zürich gestaltet und produziert.