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Ostschweiz Durchmesserlinie aus dem Schussfeld der Bundes-Sparübungen

Der Bund sollte wie geplant an die neuen Bahnwagen der Durchmesserlinien zahlen. Dies hat der Innerrhoder Landammann Daniel Fässler bestätigt.

Das Dorf Appenzell vom Helikopter aus fotografiert
Legende: Mit der Durchmesserlinie verkürzt sich die Zugsreise von Appenzell nach St. Gallen um gut zehn Minuten. Keystone

Die neuen Bahnwagen sind notwendig, wenn mit der geplanten Durchmesserlinie die Strecken der Appenzellerbahnen von Trogen, St. Gallen und Gais zusammengeführt werden.

Der Bund beteilige sich wie abgemacht daran. Das habe er mit Bundesrätin Doris Leuthard so besprochen, sagt der Innerrhoder Landammann Daniel Fässler. Kritisch sei es dort, wo ein sehr schlechter Kostendeckungsgrad bestehe. Das sei bei der Linie St. Gallen-Gais-Appenzell nicht der Fall.

Kritisch sei es auch dort, wo man neues Rollmaterial vor Ablauf der Lebensdauer der bestehenden Kompositionen beschaffen wolle. Auch dies sei bei der Durchmesserlinie nicht der Fall.

Der Bund schreckte die Kantone kürzlich mit der Mitteilung auf, dass er in den nächsten Jahren nur im Ausnahmefall neues Rollmaterial und Ausbauten im Regionalverkehr mitfinanziert.

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