Durchs Band mehr Arbeitslose in der Ostschweiz

In den Ostschweizer Kantonen sind die Arbeitslosenzahlen angestiegen - im Thurgau und in St. Gallen markant. Beide Kantone verzeichneten eine Zunahme von 0,2 Prozent.

Ein Mann

Bildlegende: Mehr Personen suchen in der Ostschweiz wieder nach Stellen. Keystone

Im Kanton St. Gallen stieg die Arbeitslosenquote im Januar um 0,2 auf aktuell 2,8 Prozent. Dies entspricht 7457 Arbeitslosen. Bei 2,8 Prozent verharrte die Arbeitslosenquote im Januar in Glarus, während die effektive Zahl der Arbeitslosen in diesem Kanton moderat um 6 auf 619 kletterte.

Im Thurgau hatten Ende Januar 3783 Frauen und Männer keinen Job. Entsprechend stieg die Arbeitslosenquote im Thurgau um 0,2 auf neu 2,7 Prozent. Um 0,1 auf 2,0 Prozent stieg dieser Wert im Januar im Kanton Graubünden, wie aus den jüngsten Zahlen des Staatsekretariats für Wirtschaft (Seco) hervorgeht. Die Zahl der Arbeitslosen stieg in Graubünden um 122 auf neu 2236.

Appenzell Ausserrhoden hatte Ende Januar eine unveränderte Arbeitslosenquote von 1,8 Prozent. Die Zahl der Personen, die keinen Arbeitsplatz hatten, stieg in Ausserrhoden um 18 auf 544.

Die tiefste Quote in der Ostschweiz und die vierttiefste des ganzen Landes hat laut Seco aktuell Appenzell Innerrhoden mit 1,7 Prozent. Das entspricht 145 arbeitslosen Menschen.