Ein Bischofszeller im Fussball-Cup-Final

Amir Abrashi hat sich bei den Grasshoppers einen Stammplatz erkämpft. Der 23jährige Thurgauer hat aber höhere Ziele: Er will in die Bundesliga und sich einen Platz in der A-Nationalmannschaft ergattern.

Abrashi kämpft gegen Valentin Stocker, der fällt.

Bildlegende: Eine U21-EM-Silbermedaille hat er bereits: Amir Abrashi im Cupfinal gegen Valentin Stocker (links). Keystone

«Ich bin ein ehrgeiziger Sturkopf», sagt Amir Abrashi über sich. Entsprechend gezielt verfolgt der Thurgauer seine Karriere. Nach den Anfängen beim FC Bischofszell und dem FC Weinfelden-Bürglen bezeichnet er sich heute als Führungsspieler bei GC.

Mit 23 Jahren ist das nicht ganz selbstverständlich. Doch Amir Abrashi ist ein harter Kämpfer: «Im Training sagt mir der Trainer schon beim Aufwärmen: 'Amir, ruhig, ruhig!'» Er gebe aber lieber etwas mehr, als dass er sich selber motivieren müsse.

Geht es so weiter, will Abrashi einmal in der Bundesliga spielen. Er nehme Schritt für Schritt, aber seine Ziele seien klar: Titel gewinnen, einen Platz in der A-Nationalmannschaft erkämpfen und den Schritt ins Ausland schaffen.