Ein Hirt für die Alp Ramuz

Auf der Alp Ramuz oberhalb von Bad Ragaz werden nach den Schafrissen vom letzten Sommer die Massnahmen für den Herdenschutz verstärkt. Erstmals ist während dem ganzen Sommer ein Schafhirt auf der Alp.

Ein Hund sitzt vor einer Schafherde

Bildlegende: Nicht nur Schutzhunde, sondern auch ein Hirt sollen die Schafherden vor dem Wolf schützen. Keystone

Auf der Alp Ramuz sind im letzten Sommer auf der St. Galler und Bündner Seite total 13 Schafe von Wölfen gerissen worden. Die Schafhalter wurden von Bund und den Kantonen nach einem festgelegten Schlüssel entschädigt. Es handelte sich um ein paar Tausend Franken.

Schutzmassnahmen verstärken

Auch in diesem Sommer wird mit Wölfen in diesem Gebiet gerechnet. Der Herdenschutz solle nicht zuletzt deshalb verstärkt werden, erklärt Jan Boner, Herdenschutzbeauftragter der Kantone Graubünden, St. Gallen und Glarus. So sei erstmals während des ganzen Sommers ein Hirt auf der Alp und wiederum vier Herdenschutzhunde.

Auf diese Weise soll der Schutz für die rund 350 Schafe, die jeweils den Sommer über auf der Alp Ramuz weiden, verbessert werden.

Ein Hirtenlohn könne gut 10'000 Franken betragen. Er werde von der Alpgenossenschaft bezahlt.