Ein ruhiges Spiel für die St. Galler Polizei

Das Spiel FC St. Gallen – FC Luzern war für die St. Galler Stadtpolizei ein Risikospiel. Ein Grossaufgebot sorgt bei diesen Spielen für Ordnung. Dabei nutzt die Polizei vor allem die Hilfe der Videoüberwachung.

Polizisten in Kampfmontur sichern das Fussballgelände.

Bildlegende: Grosses Sicherheitsdispositiv beim Risikospiel St. Gallen - Luzern. SRF

Herzstück des Einsatzes ist die Führungsloge. Dort laufen die Bilder der Überwachungskameras sowie alle Funksprüche zusammen. Bei Auseinandersetzungen werden die relevanten Video-Ausschnitte gesichert und der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt.

Diese entscheidet dann, ob die Täter in einem Schnellverfahren verurteilt werden. Beim Spiel gegen Luzern wurden zweimal Pyros gezündet. Die Polizei konnte die Täter auf den Videos ausfindig machen, allerdings entkamen diese beim Verlassen des Stadions.

Insgesamt war es ein ruhiges Spiel für die Polizei: Die Luzerner Fans verhielten sich von der Ankunft bis zur Abfahrt des Extrazuges ruhig. So sollte es immer sein, so das Fazit von Benjamin Lütolf von der Stadtpolizei.