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Ostschweiz Einbruchskriminalität: «Ein Zeichen setzen»

Die Länder und Kantone rund um den Bodensee wollen die Einbruchskriminalität grenzüberschreitend bekämpfen. Aus diesem Grund haben sie eine gemeinsame Erklärung verabschiedet.

Der Vorstoss kommt aus dem Thurgau und basiert auf Erkenntnissen der Kantonspolizei aus dem Winterhalbjahr 2013/14. Laut dem Justizdirektor Claudius Graf-Schelling hat sich bei grösseren Einbruchsserien herausgestellt, dass Einbrecher, die im Thurgau aktiv sind, oft auch im grenznahen Ausland zuschlagen. Gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF1 hält er fest: «Grenzen dürfen nicht zu einem Schutz der Täter werden. Grenzen erfordern, dass man auch über sie hinaus denkt.»

Bei der engeren Zusammenarbeit geht es in erster Linie darum, Informationen zu den Tätern auszutauschen - wie Alter, Herkunft, Vorgehen oder Mobilitätsverhalten. Zudem sei es wichtig, so Graf-Schelling, den Kontrolldruck an den Grenzen, zusammen mit den Grenzbehörden, hoch zu belassen oder gar zu erhöhen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 13. Bodensee-Sicherheitsgesprächs haben Mitte Woche eine Erklärung verabschiedet, um die Einbruchskriminalität grenzüberschreitend zu bekämpfen. Einen genauen Zeitplan gibt es nicht. Die einzelnen Polizeien müssen sich nun damit befassen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Lutz Bernhardt, Kreuzlingen
    Gute Idee. Aber auch der schweizer Zoll muss mitspielen. Wir haben eine Alarmanlage in unserem Haus im Süden Kreuzlingens. Der nächste Sicherheitsdienst auf schweizer Seite sitzt in Frauenfeld. 30 Minuten Anfahrt. Der nächste Sicherheitdienst auf deutscher Seite in Konstanz. 5 Minuten Anfahrt. Wäre da nicht der schweizer Zoll. Im Ernstfall (vor zwei Jahren) hat er diesen Sicherheitsdienst 15 Minuten "zur Abklärung" aufgehalten. Die Einbrecher waren über alle Berge.
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