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Ostschweiz Eine Zivilschutzanlage wohnlicher machen

Bis eine Zivilschutzanlage bereit ist, um Asylsuchende zu beherbergen, muss einiges erledigt werden. Bei der Zivilschutzanlage Riethüsli am Rand der Stadt St.Gallen hat es einen Monat gedauert.

Wenn der Regierungsrat beschliesst, dass eine Zivilschutzanlage für Asylsuchende freigegeben wird, können diese nicht am Folgetag einquartiert werden. Vieles muss zuvor noch hergerichtet werden. Bei der Zivilschutzanlage Riethüsli beispielsweise erst die Ess- und Schlafräume. Erst danach konnten die anderen Räume eingerichtet werden.

Gestaltung nicht abgeschlossen

Im unterirdischen Bereich der Zivilschutzanlage Riethüsli leben derzeit 100 Personen. Diensteistende des Zivilschutzes sorgen dafür, dass die Anlage trotz Vollbestand einigermassen gemütlich ist. So wurden Tische und Bänke im Essraum aufgestellt, in den Gesellschaftraum wurden Sofas gestellt, da und dort hängt ein Bild an der Wand.

Laut Zetrumsleiter Andreas Bolli ist die Einrichtung noch nicht abgeschlossen. Dies werde wohl bis Januar dauern – bis zum Schluss also. Dann wird die Anlage nämlich wieder geschlossen. Dies war seit der Eröffnung im August so geplant.

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