Regierungskonferenz Ostschweiz Einfluss in Bundesbern stärken

Mit einer Kommission möchte die Ostschweizer Regierungskonferenz schlagfertiger werden und die Geschäfte in Bern besser verfolgen. Die Region soll schneller reagieren können und an den richtigen Orten für die Ostschweiz lobbyieren.

Raum voll mit Kantonsvertretern

Bildlegende: Die Regierungen von GL, SH, AR, AI, SG, GR und TG trafen sich. Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK)

SRF News: Wieso hat die Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) den Entscheid gefällt, diese Kommission zu schaffen?

Benedikt Würth: Die Grundidee ist, dass die ORK Themen frühzeitiger identifizieren kann und versucht diese auf die bundespolitische Agenda zu bringen. Wir, die Kommission besteht aus den Staatsschreibern und des ORK-Präsidenten, wollen handlungsfähiger werden.

Wie funktioniert diese Kommission?

Die Kommission muss die thematische Grundlagenarbeit leisten, sie muss die strategischen Themen frühzeitig erkennen und dann in die Regierungen bringen. So soll sie der ORK helfen, die Ostschweiz politisch besser zu positionieren.

Es ist nicht neu, dass die Ostschweiz in Bundesbern zu wenig wahrgenommen wird. Hat man die Idee zur Kommission anderen Regierungskonferenzen abgeschaut?

Natürlich hat man geschaut, was die anderen regionalen Konferenzen machen. Wir sind uns einig, dass wir uns nur zusammen besser positionieren können. Diese neue Kommission soll die interkantonale Zusammenarbeit stärken. Ich bin persönlich sehr froh über die Änderung.

Das Gespräch führte Philipp Gemperle.