EKT hält an Geothermie-Plänen fest

Das Elektrizitätswerk Thurgau, EKT, will die Analyse des St. Galler Erdbebens abwarten. Vorerst bleibe man aber bei den bisherigen Plänen.

Ein Lastwagen auf einer Baustelle bei einer Erdwärmebohrung

Bildlegende: Im Thurgau ist man noch weit von einer Bohrung nach Erdwärme entfernt. Keystone

EKT und Axpo planen zusammen ein Geothermie-Kraftwerk. Bis 2018 soll es für rund 100 Millionen Franken im Oberthurgau enstehen. Besonders wichtig für dieses Projekt sind die Erfahrungen in St. Gallen.

«Einen Entscheid wie es mit unserem Projekt weitergeht, können wir erst fällen, wenn wir mehr über den Vorfall in St. Gallen wissen», sagt Cornel Loser, Geschäftsleitungsmitglied des EKT.

Vorgesehen ist eine Auftragsvergabe im September für die seismischen Messungen. Diese sollen den idealen Standort für ein zukünftiges Geothermie-Kraftwerk bestimmen.