Zum Inhalt springen

Ostschweiz Electrolux in Schwanden schliesst definitiv

Electrolux schliesst den Betrieb in Schwanden im Kanton Glarus bis Ende 2015. Einen neuen Eigentümer zu finden, sei nicht realistisch, da die Produktion zu teuer sei, so das Unternehmen. Electrolux und der Kanton Glarus bilden nun eine Task Force, um neue Ideen für das Areal zu entwickeln.

Standort Electrolux in Schwanden
Legende: Im Werk in Schwanden sind 120 Vollzeitstellen betroffen. Keystone

Mitte Oktober informierte das Unternehmen Electrolux über die Schliessung der Fabrik in Schwanden. Die Gewerkschaften hatten im Rahmen des Konsultationsverfahrens verschiedene Vorschläge eingereicht. Electrolux habe diese in der Zwischenzeit auf Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft, teilt das Unternehmen mit.

Im Zentrum stand die Idee, einen neuen Eigentümer für das Werk in Schwanden zu suchen und danach die angestammte Produktion weiterzuführen. Analysen von Electrolux hätten gezeigt, dass dieser Vorschlag nicht umsetzbar sei, so Electrolux in ihrer Mitteilung: Die Weiterführung der angestammten Produktion durch einen neuen Eigentümer würde zu höheren Kosten führen und hätte deshalb auf dem Markt keine Chance.

Einsatz einer Task Force

Die Glarner Regierung bedauert es sehr, dass auch nach Abschluss des Konsultationsverfahrens ein Weiterbetrieb des Electrolux-Werkes in Schwanden ausgeschlossen wird.

Eine eigens eingesetzte Task Force – bestehend aus Mitgliedern von Kanton, Gemeinde und der Electrolux-Führung – werde in den kommenden Monaten mögliche Lösungen erarbeiten. Die Electrolux unterstütze das Vorhaben finanziell und personell, teilt die Regierung des Kantons Glarus mit.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    Das hier oder das von Sika geschieht wenn Ihr gegen Ecopop sind, gegen Pauschalsteuer usw. Ihr wurdet mit Erpressungen gefügig gemacht und bekommt trotzdem den Tritt in den Ar..... Wie lange lassen wir uns von dieser Regierung noch anschmieren und uns als Sklaven manipulieren? Es ist Zeit, dass das Volk welches die Wertschöpfung generiert das Zepter wieder in die Hand nimmt. Das Rad der Geschichte wird bald in eine neue Runde gehen und sich leider weiter drehen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen