Energieberater nicht mehr gefragt

Das Energietal Toggenburg baut ab. Es streicht eine seiner zwei Beratungsstellen. Grund: Die Energieberatung ist nicht mehr so stark gefragt. Erst letzten Oktober wurde diese zweite Stelle neu geschaffen.

Das Toggenburg mit Blick auf die Churfirsten.

Bildlegende: Die Nachfrage nach Energieberatung im Toggenburg ist markant zurückgegangen. Keystone

Erst kürzlich hat der Förderverein Energietal Toggenburg diese zusätzliche Beratungsstelle geschaffen, am 1.Oktober trat ein zweiter Fachmann seine Stelle an. Der Verein aber hat diese bereits wieder gestrichen, der Berater hat inzwischen in der Privatwirtschaft eine neue Stelle gefunden.

Falsche Einschätzung
«Wir haben die Situation falsch eingeschätzt», sagt der Präsident des Fördervereins Thomas Grob. Die Nachfrage nach Energieberatung im Toggenburg sei massiv zurückgegangen. Die Leute seien verunsichert, vor allem deshalb, weil nicht klar sei, wohin die schweizerische Energiepolitik führe. «Dazu kommt, dass nicht mehr so viele Förderungsgelder fliessen.»

Energieziele trotzdem erreichen
Die Ziele des Fördervereins bleiben aber gleich. Bis im Jahr 2034 will das St.Galler Tal Energieautark werden. Das heisst: Das Tal will bis dann soviel Energie selber produzieren, wie es auch verbraucht.