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Frühfranzösich im Thurgau Engpass bei den Lehrern

Das Hin und Her ums Frühfranzösisch im Kanton Thurgau könnte Konsequenzen haben. Die Zahl der Studierenden an der PH Thurgau, die Französisch als Unterrichtsfach wählen, ist rückläufig.

Jemand schreibt französische Wörter auf einen Block.
Legende: Französisch zu unterrichten, keine beliebte Disziplin bei Thurgauer PH-Studenten. SRF / Rebecca Dütschler

800 Studierende besuchen die Pädagogische Hochschule (PH) Thurgau in Kreuzlingen. Aktuelle Zahlen zeigen: Immer weniger dieser Studenten wählen Französisch. Beim aktuellen Jahrgang sind es 11 Prozent.

Politische Debatte beeinflusste Studenten

Als Parlament und Regierung vor vier Jahren signalisierten, dass sie das Frühfranzösisch abschaffen wollen, sahen viele Studierende keinen Grund mehr, das Fach Französisch zu belegen. Ob sich dies mit der Kehrtwende vor zwei Wochen nun ändert, ist schwierig vorauszusagen. Die neusten Zahlen dazu liegen im September vor, heisst es bei der PH Thurgau auf Anfrage.

So oder so könnte es in den nächsten Jahren zu Engpässen bei Lehrpersonen kommen, sagt Beat Brühlmann, Leiter des Thurgauer Amtes für Volksschulen. Er hoffe jedoch, dass jene Lehrpersonen, die heute schon Französisch unterrichten, zusätzliche Lektionen übernehmen könnten.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
    Gibt es Deutschschweizer, die akzentfrei Französisch sprechen und unterrichten können? Es ist ein absolutes Unding, mundartfixierte, dazu noch ausgerechnet mit diesem für's Französisch so völlig ungeeigneten krächzenden hoch- u. höchstalemannischen Dialekt, LehrerInnen auf die Kinder im Anfangs-Sprachunterricht auf die Kinder loszulassen! Weshalb nicht Fachkräfte aus dem Welschland einsetzen?
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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Man stelle sich vor, Tessiner Welsche, Deutschschweizer und die Buendner mit "romantsch" ... die koennten alle fliessend miteinander Kommunizieren und wenn dann noch etwelche Migranten dazu kaemen haette man echten Gedankenaustausch.. in EINER Sprache .. oder an die Religioesen.. Babilon ADEE
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    1. Antwort von James Klausner (Harder11)
      Man kann es auch ganz anders sehen: Wenn eine Gruppe Europäer beieinander sitzen, können die meisten wenigstens eine Fremdsprache und man behilft sich sprachlich wie es geht, meistens ist es amüsant. Nur die Angelsachsen stehen verlegen in der Ecke, trotz ihrer Weltläufigkeit können sie meistens nur englisch... Sicher, englisch ist eine führende Weltsprache, daraus ergibt sich noch lange kein Anspruch auf kulturelle Dominanz. Wer sich der Mehrsprachigkeit verschliesst, verpasst vieles.
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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Die Weltsprache ist ENGLISCH.. sowohl Kulturell wie Technisch und Wissenschaftlich kommt man nicht daran vorbei... deshalb sollten ALLE als erste Fremdsprache die WELTSPRACHE beherrschen so perfekt als moeglich, damit auch WELTWEIT Verstaendigung herrscht.. taete wohl dem Weltfrieden etwas entgegenkommen... Das betrifft alle Regionen und Laender.. eine andere Landessprache.. ja freiwillig .. und erst in 2ter Line! Probleme geloest!!!
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    1. Antwort von Werner Christmann (chrischi1)
      nun, der Weltfriede ist wohl genau in Gefahr wegen denen die die "Weltsprache" ihr eigen nennen.
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