Erneut zwei Tiere an Tuberkulose erkrankt

Im Kanton St. Gallen sind zwei weitere Kühe entdeckt worden, die mit Tuberkulose infiziert sind. Die Tiere werden getötet, wie die Staatskanzlei mitteilt. Seit Mitte September mussten wegen Tuberkulose in der Ostschweiz über 20 Kühe getötet werden.

Kühe stehen bei einer Viehschau in Reih und Glied. Sie sind von hinten zu sehen.

Bildlegende: Keine Gefahr: Tiere aus den Seuchenbetrieben dürfen an den Viehschauen nicht teilnehmen. Keystone

Am 11. September wurde bei der Fleischkontrolle einer geschlachteten Kuh aus einem Ausserrhoder Betrieb Tuberkulose festgestellt. Der Hof wurde umgehend gesperrt.

20 weitere Kühe dieses Hofes wurden ebenfalls positiv getestet; sie wurden inzwischen geschlachtet.Die Kuh aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden, bei deren Fleisch als erstes Tuberkulose festgestellt wurde, war früher in einem Hof im Kanton St. Gallen gehalten worden. Aus diesem Grund wurden die Tests ausgeweitet.

Ende September teilte das St. Galler Veterinäramt mit, dass auch auf dem kontrollierten Kontakthof eine Kuh mit Tuberkulose infiziert sei und getötet werden müsse. Jetzt wurden zwei weitere Tiere entdeckt, die der Schlachtung zugeführt werden werden müssen.

Es besteht der Verdacht, dass sich die Ausserrhoder Kuh während einer Alpsömmerung in Vorarlberg in Österreich mit dem Tuberkulose-Erreger angesteckt hatte.