Zum Inhalt springen

Ostschweiz Erneute Debatte über Thurgauer Frühfranzösisch

Im Frühjahr wird das Thurgauer Kantonsparlament nochmals über das Frühfranzösisch abstimmen. Nachdem das Parlament 2014 den Französischunterricht auf die Oberstufe verschoben hatte, könnte der Entscheid des Kantonsparlaments nun anders ausfallen.

Legende: Video Erneute Debatte über Frühfranzösisch abspielen. Laufzeit 4:05 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 04.01.2017.

Die Vorgeschichte: Im Jahr 2014 entscheidet das Thurgauer Kantonsparlament, den Französischunterricht auf der Primarstufe abzuschaffen. Die Regierung hatte sich vergeblich dagegen gewehrt und präsentierte im April 2016 die Umsetzung: Kein Französisch auf der Primarschule, dafür mehr Lektionen auf der Oberstufe. Damit sollen die Schülerinnen und Schüler nach der Oberstufe die gleichen Fähigkeiten haben wie mit Französisch in der Primarschule.

Die Reaktionen: Vor allem Westschweizer Kantone reagierten heftig auf den Entscheid. Sie argumentierten mit dem nationalen Zusammenhalt, der gefährdet sei. Der Bundesrat drohte mit einem Sprachengesetz, das den Kantonen den Sprachenunterricht vorschreiben soll.

Die neue Debatte: Die Reaktionen sowie die Umsetzungspläne der Regierung könnten die Kantonsräte für die Parlamentsabstimmung im Frühjahr beeinflussen. Seit dem Entscheid im Jahr 2014 fanden zudem Kantonsratswahlen statt, rund ein Viertel der Kantonsräte waren damals noch nicht dabei.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Gesamtschweizerisch, muss endlich gedacht und gehandelt werden- und das sowieso im heutigen "Bildungs-Unwesen"! Die Grundschulbildungsmodelle, müssen gleich sein gesamtschweizerisch! Es vereinfacht auch den Wohnortwechsel im Miniland Schweiz für Familien, Kinder, Lehrpersonen!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    1. Abschaffung der unsinnigen, teuren, komplizierten "Kantönligeist-Systeme" - gerade auch im "Bildungs-Unwesen" der Mini-Schweiz - ist längst überholungsbedürftig und im Sinne für eine gesamtschweizerische Lösung, welche nicht nur alles einfacher macht, sondern auch noch viel günstiger ist für die Steuernzahlenden!! 2. Nicht, was irgendwelche, sich gerne exponierenden Leute bzgl. Frühfranzösisch bei Kindern in der Unterstufe einführen wollen, ist wichtig, sondern, was für die Kinder gesund ist!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen