Erneute Kritik an Hilber als Whistleblower-Stellenleiterin

Alt-Regierungsrätin Kathrin Hilber will als Leiterin der Whistleblower-Stelle des Kantons St. Gallen in den Ausstand treten, wenn es um ihr ehemaliges Departement geht. Dies sei ein weiterer Beweis für ihre Befangenheit, fühlen sich Kritiker bestätigt.

Kathrin Hilber, mit Brille und gestikulierend, in der Grossaufnahme

Bildlegende: Alt-Regierungsrätin Kathrin Hilber sei ungeeignet - zu befangen, sagen Kritiker. Keystone

Für den CVP-Präsidenten Jörg Frei ist die Wahl der früheren St. Galler SP-Regierungsrätin Kathrin Hilber zur Stellenleiterin eine Fehlbesetzung. Denn Hilber könnte in Interessenskonflikte geraten.

Für die SVP ist auch die Wahl von Hilbers Stellvertreter Johannes Rutz problematisch. Rutz leitete bis vor kurzem das St. Galler Amt für Arbeit. Laut SVP müsste Rutz ebenfalls in den Ausstand treten, wenn sein ehemaliges Volkswirtschaftsdepartement betroffen wäre.

Die St. Galler Regierung will aber trotzdem an Hilber und Rutz festhalten, betont der Regierungspräsident Martin Gehrer.