Erstmals nach Fusion schwarze Zahlen

Das Budget 2015 von Rapperswil-Jona sieht bei einem Aufwand in der Verwaltungsrechnung von 154,8 Millionen Franken einen Überschuss von 100'000 Franken vor - dies bei einer Senkung des Steuerfusses um zwei auf 90 Prozent. So will es der Stadtrat.

Tafel mit der Aufschrift Jona und Rapperswil

Bildlegende: Rapperswil-Jona ist finanziell auf einem guten Weg. Keystone

Rapperswil-Jona legt 2015 erstmals seit der Fusion im Jahr 2007 ein Budget mit einem Ertragsüberschuss vor. Der finanzielle Spielraum sei dank der gestiegenen Steuererträge in den Jahren 2013 und 2014 wieder grösser geworden, heisst es in der Mitteilung der Stadt vom Dienstag.
Im Budget 2015 wird mit um 7,65 Mio. Franken höheren Steuereinnahmen gerechnet. Damit könnten einerseits die Kosten aufgefangen werden, die der Stadt aufgrund der Massnahmenpakete des Kantons erwachsen. Alleine für die Pflegefinanzierung sind im Budget 2015 3,1 Mio. Franken vorgesehen. 2012 waren es noch 800'000 Franken.
Andererseits ermöglichten es die höheren Einnahmen, den Nachholbedarf beim Unterhalt zu decken.
Falls die Bürgerversammlung am 4. Dezember der Steuerfusssenkung auf 90 Prozent zustimmt, zieht Rapperswil-Jona mit Mörschwil und Tübach gleich; den tiefsten Steuerfuss weist die Gemeinde Balgach mit 85 Prozent auf.