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Ostschweiz «Es ist noch zu früh, um Konsequenzen zu ziehen»

Das Geothermie-Projekt der Stadt St. Gallen hat Pionier-Charakter. Mit dem vielen Gas im Bohrloch und mit einem Erdbeben dieses Ausmasses hat aber niemand gerechnet. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden, sagt St. Gallens Stadtpräsident Thomas Scheitlin.

Stadtpräsident Thomas Scheitlin
Legende: St. Gallens Stadtpräsident Thomas Scheitlin ist froh, dass beim Erdbeben niemand verletzt wurde. Keystone

Das Erdbeben vom Samstagmorgen war stärker als diejenigen rund um die Geothermie-Bohrungen in Basel. Ganz auszuschliessen sei ein Beben auch bei den Arbeiten in St. Gallen nicht gewesen, sagt Stadtpräsident Thomas Scheitlin. Man habe die Lage aber im Griff. «Das Krisenmanagement hat ausgezeichnet funktioniert», erklärte er gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF 1. «Besonders erleichtert bin darüber, dass niemand verletzt worden ist.»

Erst Daten auswerten, dann entscheiden

Die Erdbeben hatten zum Abbruch des Geothermie-Projektes in Basel geführt. Zu möglichen Konsequenzen des Bebens für das St. Galler Projekt mochte sich Scheitlin nicht äussern. Sämtliche Arbeiten seien vorerst gestoppt. Es gehe jetzt darum, die Daten auszuwerten - erst dann könne man entscheiden.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Meier, St. Gallen
    Nichts haben und hatten die Behörden im Griff. Ein Experiment dieser Art bleibt ein gewagtes Spiel mit einem hohen Risiko - ich bin für den Stop dieses Projektes, wie schon damals bei der Abstimmung ich dagegen war.
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    1. Antwort von Marcel Löhrer, St. Gallen
      Herr Meier - sind wir aber froh, dass wir wenigstens Sie als Experte haben! Ich danke Ihnen für die qualifizierte Äusserung in dieser Angelegenheit. Die Verantwortlichen hatten die gefährliche Situation sehr wohl im Griff, weil sie die richtigen Entscheidungen gefällt haben. Vom Sofa aus zu urteilen ist immer einfach. Ich gehe mal davon aus, dass Sie, wenn überhaupt ein Nein in die Urne legten. Insofern kommt Ihnen dieser Vorfall genau richtig trotz Gefahr für Menschenleben. Traurig :-(
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