Eugster/Frismag wegen tiefer Löhne unter Druck

Eugster/Frismag hat Standorte im Thurgau und in St. Gallen. In beiden Kantonen werden die tiefen Löhne der Kaffeemaschinenherstellerin auch in der Politik zum Thema. In beiden läuft bereits eine Untersuchung. In St. Gallen fordert zudem ein Kantonsrat die Regierung auf, zu handeln.

Eugster/Frismag stellt Kaffeemaschinen für bekannte Firmen wie Jura oder Nespresso her. Schon länger wird die Firma als Beispiel genannt, wenn es um Lohndumping geht, allen voran von der Gewerkschaft Unia. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma verdienen nachweislich nur knapp 3000 Franken oder weniger.

In beiden Kantonen ist eine sogenannte tripartite Kommission (TPK) im Einsatz, welche die Lohnbedingungen bei Eugster/Frismag prüft. Da diese Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, möchten sich die Kantone nicht dazu äussern. Eugster/Frismag sagt auf Anfrage, sie sei gespannt, auf die Kommentare der Kommissionen.

Der St. Galler SP-Kantonsrat Peter Hartmann richtete zudem eine Anfrage an das Volkswirtschaftsdepartement. Er möchte wissen, was der Kanton gegen die tiefen Löhne der Firma Eugster/Frismag unternimmt.