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Ostschweiz «Europacup ist ein Defizitgeschäft»

Anders als beim Fussball ist im Handball die Teilnahme im Europacup finanziell nicht lukrativ. Pro Runde müssen die Clubs mit Ausgaben von bis zu 25'000 Franken rechnen. «Leider wird der Erfolg im Handball bestraft», sagt Dominique Gmür, Geschäftsführer des TSV St.Otmar.

Dominique Gmür applaudiert nach dem dritten Handball Playoff-Finalspiel der Kadetten Schaffhausen gegen den TSV Otmar.
Legende: Dominique Gmür applaudiert nach dem dritten Handball Playoff-Finalspiel der Kadetten Schaffhausen gegen den TSV Otmar. Keystone

Der St.Galler Handballclub TSV St.Otmar spielt in der dritten Runde im Europacup gegen die dänische Mannschaft Aalborg Handbold. Für den Club ist die Teilnahme teuer: Als Heimmannschaft muss der TSV St.Otmar Transfer, Kost und Logis der Gastmannschaft, der Schiedsrichter und der Delegierten des internationalen Handball-Verbands übernehmen. «Pro Runde sind das schnell Kosten von bis zu 25'000 Franken», sagt Dominique Gmür, Geschäftsführer des TSV St.Otmar. Bei einer Teilnahme in der Gruppenphase würden so Kosten von bis zu 200'000 Franken entstehen – «für einen Klub ist das schwierig zu stemmen», sagt Gmür.

Denn: Anders als beim Fussball, wo es lukrative Entschädigungen gibt, müssen beim Handball die Clubs selbst in die Tasche greifen. «Leider wird der Erfolg beim Handball bestraft», sagt Gmür – die Teilnahme am Europacup sei deshalb immer ein Defizitgeschäft.

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