Expertenkritik an Ostschweizer Bewerbung für den Innovationspark

Die Experten des Bundes kritisieren unter anderem den fehlenden beziehungsweise ungenügenden Einbezug der Forschungseinrichtungen der Region. Diese Feststellungen seien nicht zutreffend, die Einschätzung ist in diesem Punkt nicht nachvollziehbar, heisst es nun seitens der St. Galler Regierung.

Die Empa in St. Gallen

Bildlegende: Im Umfeld der Empa in St. Gallen hätte der Innovationspark entstehen sollen. Keystone

Das Nachverfahren zum Schweizer Innovationspark ist abgeschlossen, die Ostschweizer Kandidatur erhielt auch im zweiten Anlauf und nach verschiedenen Nachbesserungen keinen Zuschlag. Beteiligt am Projekt waren die Kantone St. Gallen, Appenzell Inner- sowie Ausserrhoden und das Fürstentum Liechtenstein.

Inzwischen liegen die ausführlichen Begründungen für die Ablehnung vor.
Zu den Kritikpunkten gehöre etwa «der fehlende beziehungsweise inhaltlich ungenügende Einbezug der Forschungseinrichtungen der Region».

Diese Feststellung sei nicht zutreffend, schreibt die St. Galler Regierung dazu. Weiter wurde bemängelt, dass die Konkretisierung und Finanzierung des Vorhabens unklar geblieben sei. Dieser Vorwurf sei teilweise berechtigt. Immerhin sei es aber gelungen, eine substantielle Mitfinanzierung aus der Privatwirtschaft zu organisieren.