Expo 2027 will bleibende Werte schaffen

Die Expo 2027 soll durch emotionale Momente in Erinnerung bleiben. Das wünscht sich Martin Heller, der mit den Vorbereitungsarbeiten betraut ist und 2002 die Landesausstellung in der Westschweiz als künstlerischer Direktor verantwortete.

Martin Heller

Bildlegende: Martin Heller wird seine Erfahrungen als Ausstellungsmacher in die Ostschweizer Expo einbringen. Markus Bertschi

Die Kantone Thurgau, St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden wollen eine «nachhaltige Expo 2027» am Bodensee ausrichten. Anfang Oktober haben die Trägerkantone dem Bundesrat ein entsprechendes Dossier übergeben. Mit den Vorbereitungsarbeiten betraut und federführend verantwortlich für den «Masterplan 2027» ist Martin Heller, der von 1999 bis 2003 als künstlerischer Direktor die Expo.02 in der Westschweiz zum Erfolg führte.

Aus den Fehlern der Expo.02 wolle man lernen. Deshalb habe man eine Analyse vorgenommen, sagt Heller im Gespräch mit der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF1. Heller, der Ende Woche 61 Jahre alt wird und zum Zeitpunkt der Expo seinen 75. Geburtstag feiert, werde nicht als künstlerischer Leiter zur Verfügung stehen. Wie weit er sich nach dem Auslaufen seines Vorbereitungsmandates für die Expo engagieren wird, ist noch offen. «Wichtig ist, dass die Expo bleibende Werte schaffen wird», so Heller