Expoverein zieht den Schlussstrich

Der Unterstützungsverein Expo2027 Bodensee Ostschweiz löst sich auf. Nach der verlorenen Abstimmung Anfang Juni zu den Planungskrediten für eine Ostschweizer Landesausstellung gibt der Verein auf - in Sachen Expo gibt es nichts mehr zu tun.

An der Expo02

Bildlegende: Was eine Expo soll, blieb zu vielen Ostschweizern unklar. Keystone

Die Auflösung des Vereins geht in Arbon über die Bühne. Das Verdikt der Bevölkerung in den Kantonen Thurgau und St. Gallen sei glasklar, sagt die Vizepräsidentin und SVP-Nationalrätin Verena Herzog im Regionaljournal Ostschweiz. «Eine Expo in der Ostschweiz ist bis auf weiteres beerdigt.»

Finanzelle Sorgen - zu wenig konkret

Verena Herzog hatte die Vision einer Landesausstellung in der Ostschweiz bereits 2006 mit einem politischen Vorstoss im Thurgauer Parlament ins Spiel gebracht. Die Gründe fürs Scheitern liegen für sie in den finanziellen schwierigen Situationen der drei Kantone, welche die Expo organisieren wollten - Thurgau, St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden. «Zudem konnte den Bürgern zu wenig klar gemacht werden, wie die Expo konkret ausgesehen hätte.»

Der Verein Expo 2027 Bodensee Ostschweiz hat 600 Mitglieder, er war Bindeglied zwischen der Politik und der Gesellschaft. Bei seiner Auflösung am Freitagabend gibt es Kulinarisches aus den drei organisierenden Kantonen: St. Galler Bratwurst, Most aus dem Thurgau und Nussgipfel aus dem Ausserrhodischen.