Durchgangsplätze Fahrende auf Militärarealen im Kanton St. Gallen

Es gibt wieder Bewegung um die Fahrenden im Kanton St. Gallen. Die neuste Idee des kantonalen Baudepartements: Die Fahrenden könnten ungenutzte Areale der Schweizer Armee nutzen.

Finken und Schuhe vor einem geschlossenen Wohnwagen.

Bildlegende: Ungenutzte Areale der Schweizer Armee könnten vielleicht schon bald zu Durchgangsplätzen für Fahrende werden. Keystone

Ausgangslage: Der Kanton St. Gallen muss für Fahrende sechs Durchgangsplätze zur Verfügung stellen. Das gibt der Bund vor. Doch bis heute gibt es keinen. In Thal und Gossau scheiterten geplante Durchgangsplätze an der Urne.

Idee: Nun denkt der Kanton St. Gallen laut darüber nach, Durchgangsplätze für Fahrende auf Arealen der Schweizer Armee zu erstellen. Gespräche mit dem Bund seien im Gang und man habe auch schon eine gemeinsame Begehung gemacht, sagt Alexander Biber vom Amt für Raumentwicklung. Im Fokus seien ein Areal bei Sargans und zwei in der Agglomeration der Stadt St. Gallen. Konkret will Alexander Biber nicht werden, sagt aber, dass sich das Breitfeld bei St. Gallen eignen würde.

Wie weiter? Die Gespräche mit dem Bund werden weitergeführt, auch wenn der Bund bereits einer Anfrage eine Absage erteilt hat.