Zum Inhalt springen

Fall Kümmertshausen 14 Jahre Gefängnis für Bandenboss

Legende: Video Thurgauer Monsterprozess zu Ende abspielen. Laufzeit 3:43 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 21.03.2018.

Die 14 Angeklagten standen wegen rund 30 Anklagepunkten vor Gericht. Von Erpressung über Betäubungsmittelhandel bis zu vorsätzlicher Tötung lauteten die Vorwürfe. Das Gericht machte den Kronzeugen für den Tod des IV-Rentners mitverantwortlich. Der mutmassliche Bandenboss wurde vom Vorwurf der vorsätzlichen Tötung freigesprochen.

Die Strafmasse

  • Der Bandenboss wird zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren verurteilt. Er wurde wegen Anstiftung zu Raub verurteilt.
  • Der Kronzeuge muss wegen eventualvorsätzlicher Tötung durch Unterlassung 7,5 Jahre ins Gefängnis.

Die Schuldsprüche sind noch nicht rechtskräftig und können weitergezogen werden.

Berufung ans Obergericht

Das Tötungsdelikt geschah vor mehr als sieben Jahren. Ein 53-jähriger IV-Rentner war tot in seinem Einfamilienhaus in Kümmertshausen gefunden worden. Er war durch eine brutale Knebelung gestorben. Die Tat gab vorerst Rätsel auf.

Im «Fall Kümmertshausen» wurde 14 Mitgliedern der kriminellen Bande seit über einem Jahr der Prozess gemacht. Der Fall wird die Thurgauer Justiz noch weiter beschäftigen. Der Verteidiger des «Kronzeugen» hat angekündigt, in Berufung zu gehen.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Die Elfenbeintuermler verurteilen einen Kronzeugen zu seibeneinhalb Jahren. Da werden die Praktiker an der Front aber immer weniger "Kron"zeugen finden, die auspacken und dafuer nicht straffrei oder mit einem Bedingten davonkommen....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen