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Ostschweiz Fall von Ded Gecaj wird nochmals aufgerollt

Der Suizid von Ded Gecaj wird nochmals untersucht. Das Bundesgericht hat entschieden, dass gegen verschiedene involvierte Staatsangestellte ein Strafverfahren eingeleitet werden muss. Gecaj soll im Jahr 1999 den Lehrer seiner Tochter erschossen haben.

Der Eingang zum Regionalgefängnis in St. Gallen, wo sich Gecaj umgebracht hat.
Legende: Der Eingang zum Regionalgefängnis in St. Gallen, wo sich Gecaj umgebracht hat. Keystone

Im November 2010 beging Ded Gecaj in der Untersuchungshaft Suizid. Es könne nicht von vornherein ausgeschlossen werden, dass die Verantwortlichen genügend Massnahmen ergriffen haben, um einen Suizid zu verhindern, schreibt das Bundesgericht in seinem Urteil. Es schliesst auch Fahrlässigkeit nicht aus.

Zu diesem Schluss kommt es in Anbetracht des Ablaufs der Ereignisse vor der Selbsttötung. Für den beschuldigten Kosovaren herrschte ein strenges Haftregime, das «erfahrungsgemäss zu psychischen Leiden führen kann». Er wurde lediglich als Vorbereitung auf die Einvernahme durch eine spezialisierte Psychiaterin untersucht.

Legende: Video Aus dem Archiv: Ded Gecaj ist tot abspielen. Laufzeit 4:40 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 19.11.2010.

Schädelbruch gibt Rätsel auf

Vier Tage vor dem Suizid zog er sich eine Kopfverletzung zu, die sich nach der Obduktion als Schädelbruch herausstellte. Der Beschuldigte sagte, dass er sich die Verletzung bei einem Sturz zugezogen habe. Obwohl in seiner Zelle eine Schlinge gefunden wurde, klärten die Verantwortlichen nicht ab, ob die Verletzung allenfalls von einem Suizidversuch herrührte.

Ans Bundesgericht gelangt ist der Sohn des Beschuldigten. Sein Vater soll im Jahr 1999 in einer St. Galler Realschule den Lehrer seiner Tochter erschossen haben. Danach flüchtete er in den Kosovo, wo er festgenommen wurde. Im April 2009 wurde er nach langem Hin und Her an die Schweiz ausgeliefert. Nach Ansicht der St. Galler Justiz hatte der Beschuldigte seine Tochter sexuell missbraucht.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 12.03 Uhr

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Th. Widmer, Basel
    Na Toll, weitere Steuergelder werden für Kriminelle aufgebracht. Er ist ein Verurteilter Mörder, dzukommt das es absolut egal ist, ob dieser nun Suizit gemacht hatte oder nicht, er kostete dem Steuerzahler viel Geld und so ist es die Beste Lösung. Das es nochmals eine Untersuchung gibt, verstehe ich nicht. Als Ausländer hat man hier in der Schweiz einfach viel zu viel rechte. Bei einem Schweizer würde dies nicht mal bis in die Medien gelangen.
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