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Ostschweiz Farbe klingt

Zu grell, zu bunt, zu süss, zu kalt, zu warm: Fassadenfarben sorgen oft für Gesprächsstoff. Damit der richtige Farbton gewählt wird, gibt es Tipps der Thurgauer Denkmalpflege. Ein Praxisbuch für Hausbesitzer, Architekten, Behörden und Handwerker: «Farbklänge am Bau».

Die Thurgauer Denkmalpflege liess die Farbkultur im Kanton untersuchen. Dazu wurden fünf charakteristische Ortschaften gewählt:

  • die historische Kleinstadt Steckborn
  • die bescheidene ländliche Siedlung Lustdorf
  • das von Fachwerkbauten geprägte Dorf Zihlschlacht
  • Münchwilen als eine Gemeinde mit Agglomerationscharakter
  • Ottenberg, zum Bauen in und am Übergang zur Landschaft

Die fünf Ortschaften sind stellvertretend für andere Thurgauer Gemeinden. Es wurden Farben gesammelt, Farben gemalt und die Farben nochmals überprüft. Danach entstanden Farbkarten. Die Ergebnisse erschienen dann 2013 im Band «Farbkultur im Thurgau - pflegen und gestalten». Zudem wurde eine Ausstellung entwickelt, diese wanderte während den letzten zwei Jahren durch den ganzen Kanton.

Eine Farbe an einem Haus wird einem erst bewusst, wenn sie stört.
Autor: Haus zur Farbe

Anfang Dezember erscheint nun noch das Praxishandbuch dazu: «Farbklänge am Bau». Dort sind 161 Farbkarten und stimmige Farbkombinationen zusammengetragen worden. Dieses Buch soll vor Ort bei der Farbwahl helfen. Dabei liegt der Fokus nicht auf dem Einzelmuster sondern im Zusammenklang. Sprich auch bei den Fensterläden, Türen oder Sockel können Akzentfarben gesetzt werden.

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