Fehler eingesehen: Polizei entschädigt Mann wegen Festnahme

Die Stadtpolizei St. Gallen hat im Oktober 2013 einen Mann ohne genügenden Rechtsgrund festgenommen. Die Stadtpolizei St. Gallen leistet deswegen eine Wiedergutmachung von 2000 Franken. Die Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung gegen die vier Polizisten eingestellt.

Hände in Handschellen

Bildlegende: Festnahme ohne Rechtsgrundlage: Untersuchung gegen vier Polizisten dank Vereinbarung eingestellt. Imago (Symbolbild)

«Die Stadtpolizei St. Gallen nahm am 1. Oktober 2013 eine Person fest und hielt diese im Anschluss während rund zwei Stunden fest, weil sie diese Person dem Amtsarzt zuführen wollte»: So schildert die St. Galler Staatsanwaltschaft den Vorfall. Der betroffene Mann reichte Anzeige gegen die Polizisten ein.

Der Privatkläger und die Stadtpolizei St. Gallen hätten inzwischen eine Vereinbarung unterzeichnet, schreibt die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in einer Medienmitteilung.

Darin wird unter anderem festgehalten, dass die rund zweistündige Festhaltung des Privatklägers durch die Stadtpolizei St. Gallen ohne genügenden Rechtsgrund erfolgte.

Ebenfalls wird festgehalten, dass die Stadtpolizei St. Gallen die rechtsgrundlose Festhaltung bedauert und sich dafür beim Privatkläger entschuldigt. Die Stadtpolizei St. Gallen entschädige den Privatkläger mit 2000 Franken.