Feuerwehreinsätze wegen Unwetter in der Ostschweiz

Wegen den vielen Niederschlägen in den letzten 24 Stunden und Schnee-Schmelzwasser mussten viele Feuerwehren in der Ostschweiz ausrücken. Keller und Strassen wurden überflutet, Bäche traten über die Ufer.

Bei der Kantonspolizei St. Gallen gingen rund 30 Meldungen zu überfluteten Kellern, Geschäften und Ställen ein. Das Wasser stammte vielfach aus überlaufenden Bachläufen und Wasserrohrbrüchen, wie die Polizei mitteilte.

Die Feuerwehr musste auch Strassen von herabgefallenen Ästen, aber auch von Schnee, Steinen und Geröll befreien. Insgesamt rückte die Feuerwehr rund 60 mal aus.

Thur-Wege gesperrt

Im Kanton Thurgau trat die Thur über die Ufer. Die Feuerwehr sperrte aus Sicherheitsgründen die Fussgängerwege entlang des Flusses ab. Gemäss Sprecher Daniel Meili wurden diese am frühen Nachmittag wieder geöffnet.. Häuser seien nicht in Gefahr gewesen.

Bei der Kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei Thurgau gingen insgesamt rund 40 Schadensmeldungen ein. In den meisten Fällen musste die Feuerwehr wegen überfluteter Keller oder Strassen ausrücken.

Entgleisung im Appenzellerland

In Wasserauen wurde ein Bahnwagen der Appenzeller Bahnen aus den Gleisen gehoben. Der sogenannte «Laseyer»-Wind blies den Nostalgie-Wagen auf den darunterliegenden Parkplatz. Dieser Zug war nicht mehr in Betrieb und wurde lediglich als Museum genutzt. Der Bahnwagen erlitt Totalschaden, wie es in einer Mitteilung der Appenzeller Bahnen heisst.

Die Appenzeller Bahnen haben am Samstagnachmittag wegen der starken Winde den Bahnbetrieb zwischen Weissbad und Wasserauen eingestellt. Es fuhren Ersatzbusse.

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