Findus Rorschach will sich abgrenzen

Der Tiefkühlprodukt-Hersteller Findus in Rorschach kämpft um seinen guten Ruf. Wegen des Pferdefleisch-Skandals ist Verwirrung aufgetreten. Findus-Lasagne in der Schweiz sei aber nicht betroffen, stellt der Rorschacher Produzent klar. Und geht nun in die Offensive.

Schild Findus

Bildlegende: Findus - ein Name, zwei Qualitäten. Die Rorschacher Hersteller von Lasagne grenzt sich gegenüber Findus Europa ab. Keystone

Die Schweiz gerät immer tiefer in den Strudel des Pferdefleisch-Skandals. Davon abgrenzen will sich Findus Schweiz. Das Unternehmen produziert in Rorschach im Kanton St. Gallen unter anderem Tiefkühl-Lasagne oder Findus-Plätzchen.

Viele Anrufe und Reaktionen habe die Kunden-Hotline bis anhin nicht erhalten, sagt Unternehmenssprecher Roger Matter gegenüber «Regionaljournal Ostschweiz». Trotzdem wird nun mit Inseraten in den regionalen Medien und im Internet geworben.

« Zulange wollten wir nicht warten - sonst entsteht ein grösserer Schaden. Es ist deshalb wichtig, einen Graben zwischen Findus in Europa und Findus in der Schweiz zu schaffen. »

Findus gehört in der Schweiz zu Nestlé und diese stehe für die hohe Qualität ihrer Produkte ein. In der Findus Lasagne aus Rorschach habe es zu 100 Prozent nur Rindfleisch, sagt Matter weiter. Aktuell werden Proben in den kantonalen Laboren untersucht - auch vom Tiefkühlprodukte-Hersteller aus Rorschach.