FIS-Skirennen im Appenzellerland mit Tradition

Mitte Woche fanden in Schwende im Kanton Appenzell Innerrhoden zwei FIS-Slalomrennen statt. Am Start waren auch Welt- und Europacupfahrer. Für die Organisatoren bedeutet dieser Anlass sehr viel Arbeit. Schon Wochen vorher laufen die ersten Vorbereitungen.

Walter Sonderegger

Bildlegende: OK-Präsident Walter Sonderegger bei den letzten Vorbereitungen. Erich Brassel

Skirennen in Schwende haben schon fast Tradition. Bereits vor vierzig Jahren wurde dort um Bestzeiten gekämpft. Der Bau einer Beschneiungsanlage am Skilift Horn ermöglichte es, die Voraussetzungen des Internationalen Skiverbands (FIS) zu erfüllen, um solche Skirennen auszutragen.

Wie Walter Sonderegger, OK-Präsident und Vizepräsident des Ostschweizerischen Skiverbandes, gegenüber dem Regionaljournal Ostschweiz erklärt, braucht es viel Herzblut, einen solchen Anlass zu organisieren. Ein Hang und einige Slalomstangen genügten heute längst nicht mehr, solche internationale Anlässe durchzuführen.

Den Organisatoren auch darum, für die jungen Fahrer eine optimale Infrastruktur zu bieten. Das heisst, auch Rennfahrer mit höheren Startnummern sollen eine faire Chance erhalten sich vorne zu klassieren und sich nicht auf der Strecke in tiefen Gräben herumzuschlagen. Dafür brauche es für die Pistenpräparation ein eingespieltes Team.