Förderunterricht für wenig privilegierte Kinder

Die Pädagogische Hochschule St. Gallen möchte Kinder unterstützen, die aus wenig privilegierten Familien stammen. Es wird ein Förderunterricht für Jugendliche angeboten, welche vor dem Übertritt in die Oberstufe stehen.

Schülerin beim Studium

Bildlegende: Mit einem Förderunterricht möchte die PHSG Kinder beim Übertritt in die Sekundarstufe unterstützen. Keystone

Kinder aus wenig privilegierten Familien werden häufig in ein tieferes Niveau der Oberstufe eingeteilt. Ein Forschungsprojekt der Pädagogischen Hochschule St.Gallen PHSG setzt sich nun damit auseinander. Jugendliche aus einem solchen Umfeld sollen beim Übertritt in die Sekundarschule unterstützt werden.

Mit dem Ziel, ungleiche Bildungschancen zu reduzieren, hat die PHSG das Projekt entwickelt. In einem ausserschulischen Training können ausgewählte Schülerinnen und Schüler ihre fachlichen Kenntnisse vertiefen. Das Förderprogramm dauert drei Jahre und umfasst die Zeitspanne der sechsten Klasse sowie das erste Semester der Sekundarschule.

Wie die PHSG am Dienstag mitteilt, startet im Sommer 2013 in Rapperswil-Jona, St. Gallen und Wil erstmals ein solcher Förderunterricht. Drei Förderlehrpersonen, die für dieses Projekt angestellt werden, führen diesen durch. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und in einem weiteren Schritt auch an weiteren Standorten eingeführt.