Frauenfeld kämpft gegen den Feuerbrand

Frauenfeld liege in der Feuerbrand-Bekämpfungszone 1, teilt die Stadt mit. Das bedeutet, dass befallene Pflanzen möglichst schnell gerodet werden. Weil die Kontrollen auf dem Stadtgebiet noch nicht abgeschlossen seien, müsse noch mit mehr Fällen von Feuerbrand gerechnet werden.

In Frauenfeld sind 20 Fälle von Feuerbrand festgestellt worden. Die vom Feuerbrand befallenen Bäume und Sträucher stehen rund um das Kantonsspital Frauenfeld in einem Umkreis von 1,5 Kilometern. «Wir hatten in den letzten Jahren jeweils nur eins bis zwei Fälle im Jahr», sagt Markus Peter vom Amt für Tiefbau und Verkehr. Er könne sich den Befall nicht erklären. Das letzte Mal gab es 2009 19 positive Proben.

Dies könne vorkommen, erklärt Hermann Brenner, Leiter der Pflanzenschutzstelle am Arenenberg. Es könne sein, dass das Bakterium in den Pflanzen schlummert, aber nicht ausbricht und sich dann von einem Jahr zum anderen vermehrt und sichtbar wird.

Betroffen sind vor allem Quittenbäume und Zwergmispeln-Bodendecker. Darunter auch Bäume, die im Jahr über 100 Kilo Quitten gaben. Die Pflanzen werden gerodet.