Frischer Wind bei Stadtentwicklung

Die Stadt Frauenfeld hat eine hohe Standortqualität. Die zeigt eine repräsentative Befragung der Bevölkerung. Grösstes Sorgenkind ist die Verkehrsbelastung.

Frauenfeld

Bildlegende: Die befragten Frauenfelderinnen und Frauenfelder fühlen sich grundsätzlich wohl in ihrer Stadt. zvg

Der Bevölkerung gefällt es in Frauenfeld. Dies sei die Haupterkenntnis einer repräsentativen Befragung, welche der Stadtrat im Spätsommer 2013 durchführen liess. Als Pluspunkte werden darin unter anderen angeführt, dass das Stadtzentrum gut erreichbar sei, es Grünflächen in und um Frauenfeld gebe, und es auch ein angenehmes Wohnumfeld sei.

Das grösste Problem orten die Befragten im Verkehr. Dreiviertel finden, dies müsse gelöst werden. Dabei wollen die meisten weiterhin ins Stadtzentrum fahren können. Gleichzeitig soll die Innenstadt vermehrt zur Begegnungszone werden. Stadtentwickler Heinz Egli findet dies keinen Widerspruch, wie er gegenüber der Sendung "Regionaljournal Ostschweiz" von Radio SRF1 sagt. Es gebe durchaus mögliche Ansätze, wie beides in Einklang zu bringen sei. Etwa mit verkehrsberuhigenden Massnahmen.

Eine Mehrheit der Befragten wünscht ausserdem eine Aufwertung des Bahnhofplatzes und generell mehr Sicherheit.

In der vorliegenden Stichprobenbefragung erhielten knapp 1400 zufällig ausgewählte erwachsene Einwohnerinnen und Einwohner einen Fragebogen. Der Rücklauf beträgt 44 Prozent.

Der Stadtrat wertet die Befragung nun politisch aus. Sie soll danach in die Vision von Frauenfeld einfliessen. Der Stadtrat erarbeitet derzeit vier Schlüsselprojekte, wie sich Frauenfeld in den nächsten 15 bis 20 Jahren räumlich entwickeln soll.