St. Galler Fischereizentrum Für bedrohte Fische und Krebse

In Steinach wurde am Donnerstag das neue Fischereizentrum des Kantons St. Gallen eröffnet. In der Fischzuchtanlage werden bedrohte Fisch- und Krebsarten gezüchtet und später ausgesetzt.

Neue Fischzuchtanlage

Bildlegende: Neue Fischzuchtanlage: Politisch gesehen war die Realisierung ein steiniger Weg. ZVG Kanton SG

Der Kanton St. Gallen sei gesetzlich verpflichtet, bedrohte Arten zu schützen und zu fördern, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Deshalb sei das neue Fischereizentrum gebaut worden. Der Hintergrund: Etwa die Hälfte der in der Schweiz heimischen Fisch- und Krebsarten sind bedroht oder bereits ausgestorben.

«  In uns allen steckt ein Stück Fisch »

Marc Mächler
Regierungsrat

Weitere Aufgaben seien die Überwachung des Fischereibetriebs, die Überwachung und die Sicherung der Fischbestände bei Baustellen-Abfischungen oder Gewässerverschmutzungen. Der Neubau in Steinach ersetzt die Fischzuchtanlage in Rorschach.

«  Es geht auch darum, den Beruf des Berufsfischers zu erhalten »

Bruno Damann
Regierungsrat

Nebst der neuen Fischzuchtanlage sind auch ein Seewasserpumpwerk und eine Bootsanlegestelle im Hafen von Steinach realisiert worden. Die gesamten Anlagekosten betragen 12,4 Millionen Franken, an denen sich der Kanton mit knapp 11 Millionen beteiligte.