Fusion nur mit zwei Gemeinden

Die Vier-Gemeinde-Fusion im Linthgebiet ist gescheitert. An den Bürgerversammlungen sprachen sich Benken und Kaltbrunn klar dagegen aus. Uznach und Schmerikon wollen eine Fusion prüfen.

Leute, die Abstimmen

Bildlegende: Die Bürger von Uznach und Schmerikon erhoffen sich von einer möglichen Fusion tiefere Steuerfüsse und mehr Synergien. Symbolbild Keystone

Eine grosse Gemeindefusion im Linthgebiet von vier Gemeinden ist vom Tisch. Nur gerade Schmerikon und Uznach wollen eine solche Fusion prüfen. Benken und Kaltbrunn wollen eigenständig bleiben. Dies zeigten die gestrigen Bürgerversammlungen. Die beiden Gemeinden arbeiten schon heute in vielen Bereichen zusammen. Sie führen beispielsweise ein gemeinsames Grundbuch- und Betreibungsamt.

Kooperationen aber keine Fusion: Der Bevölkerung sei die Eigenständigkeit viel wert, sagt Gemeindepräsident Roland Tremp gegenüber Radio SRF1. So würden Investitionen bisher immer mitgetragen, und dies sei auch weiterhin nötig.

Auch Uznach und Schmerikon arbeiten mit Kooperationen. Sie haben etwa eine gemeinsame Feuerwehr. Statt weitere Kooperationen streben die beiden Gemeinden weiterhin eine mögliche Fusion an.

Damit eine Fusion von Uznach und Schmerikon geprüft werden kann, braucht es in den beiden Gemeinden nochmals eine Grundsatzabstimmung darüber. Grund ist die neue Ausgangslage, bei der nur noch zwei und nicht mehr vier Gemeinden eine Fusion prüfen wollen.