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Geflügelseuche im Thurgau 8000 Tiere in Neukirch-Egnach betroffen

Legende: Video Geflügelseuche im Thurgau abspielen. Laufzeit 2:34 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 21.12.2017.

Betroffen ist eine Geflügelfarm im thurgauischen Neukirch-Egnach. Aufgeboten wurde das Veterinäramt aufgrund plötzlicher Todesfälle von Junghennen, heisst es in einer Mitteilung. Mit Laboruntersuchungen konnte schliesslich die Geflügelseuche Infektiöse Laryngotracheitis ILT nachgewiesen werden.

  • Die Seuche ist für den Menschen ungefährlich.
  • Alle 8000 Tiere im Stall wurden auf dem Hofgelände betäubt und getötet.

Die Tierseuche ILT wird durch ein Virus verursacht. Betroffen sind Hühner, Truten, Fasanen und Pfauen, in der Schweiz ist die Seuche vor allem beim Rassengeflügel verbreitet.

Tierhalter in der Pflicht

ILT ist ansteckend und wird von Tier zu Tier übertragen. Die Gefahr einer Übertragung auf einen anderen Hof bestehe, sagt Bettina Kunz vom Thurgauer Informationsdienst. «Deshalb musste man die anderen Tiere so schnell als möglich töten.» Allerdings sei die Gefahr einer Ansteckung ohne Tierverkehr relativ klein.

Laut Gesetz sind die Tierhalter verpflichtet, vermehrte oder ungeklärte Todesfälle dem Veterinäramt zu melden. Zusätzliche Kontrollen finden daher nicht statt. Laut Bettina Kunz ist das Veterinäramt auf die Tierhalter angewiesen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Wie ein Blick in den Stall des Hühnerhalters bei Schweiz Aktuell zeigt, ist nichts von Tierwohl zu finden. Künstliches Licht, zu viele Tiere auf engem Raum. Wenn wundert's wenn da Krankheiten ausbrechen. Es ist unerträglich zu sehen, wie Menschen mit unseren Mitlebewesen umgehen, alles aus Profit, immer noch mehr Tiere zusammenpferchen. Es gibt leider wenige Halter die den Hühner wirkliches Tierwohl bieten. Einfach traurig, die Tiere können einem leid tun.
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    bei tageslicht betrachtet ist diese art von tierhaltung sowohl ökonomisch wie ökologisch unhaltbar, wenn nicht sogar eine katastrophe. es ist auch ein versagen unserer gesellschaft mit unseren nichtmenschlichen mitwesen auf anständige art und weise umzugehen. das wäre das mindeste, das wir diesen tieren, die uns nahrung und begleiterinnen sind, schuldig sind.
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    ist nicht schon die tatsache, daß es orte gibt wo es eine solche maße von einer tierart gibt, die zu denken geben muss. hat das irgenwas mit tierhaltung zu tun? langsam verstehe ich jeden tierschützerIn und alle, die sich weigern fleisch zu essen von tieren die so artfremd gehalten werden. daß da jeder erreger ein leichtes spiel hat, dafür muß eine nicht veterinärmedizin studiert haben .... von artgerechter haltung und ethischen grundsätzen ganz zu schweigen .... und alle die da arbeiten?
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