Geld aus dem Lotteriefonds für Staatsarchiv

Die Thurgauer Regierung unterstützt zwei Projekte des Staatsarchivs mit rund 170 00 000 Franken. Mit diesem Geld soll einerseits ein Buch über die Geschichte der Stadt Bischofszell realisiert werden. Andererseits soll das Staatsarchiv eine Postkartensammlung über den Kanton erwerben.

Eine Strasse in der Altstadt von Bischofszell.

Bildlegende: Die Geschichte von Bischofszell wird in einem Buch aufgearbeitet. Keystone

Unter dem Titel «Stift und Stadt Bischofszell und Umgebung in Mittelalter und Früher Neuzeit» soll die Geschichte des Städtchens aufgearbeitet werden. Für die Realisierung des Buchprojekts hat die Regierung 100 000 Franken aus dem Lotteriefonds gesprochen. Weiter soll zur Geschichte Bischofszells im Herbst 2015 auch eine wissenschaftliche Tagung stattfinden.

Mit weiteren 60 000 Euro kann das Staatsarchiv seine Postkartensammlung erweitern. Mit dem Geld soll eine Sammlung von 6 000 Karten über den Kanton Thurgau erworben werden, die sich zur Zeit im deutschen Weil am Rhein befindet.

MIt dem Kauf der Ansichtskarten kommt der Kanton Thurgau in den Besitz der grössten historischen Sammlung über den Thurgau.